Aufatmen!

von Thorsten Cöhring am 11. November 2012

Die SpVgg Greuther Fürth ist so unbeschreiblich schlecht, dass schon eine Mannschaft wie Borussia Mönchengladbach kommen muss, damit die Franken mal ein Heimspiel gewinnen. Ich gebe zu: Genau das habe ich mir zur Halbzeit der Partie heute Abend gedacht.

Es stand 2:1 für Fürth. Unser Auftritt war bis dahin pomadig, unkonzentriert und inspirationslos – und das gegen einen frühzeitig durch Platzverweis dezimierten Gegner. Unzählige Alibi-Querpässe im Mittelfeld, die rein optisch eine Feldüberlegenheit suggerierten. Sonst nichts.

Zum Glück haben wir das Ding gedreht. Mit kühlem Kopf und großem Engagement. 4:2 hieß es am Ende nach den Toren von Wendt zum 1:1, Stranzl zum 2:2, Herrmann zum 2:3 und Marx per Handelfmeter zum 2:4.

Ein eminent wichtiger Sieg, denn der Vorsprung auf die direkten Abstiegsränge beträgt jetzt neun Punkte.

Oft werde ich gefragt, weshalb ich immer vom Klassenerhalt rede. Tue ich gar nicht. Sobald wir 38 Punkte haben, rede ich nicht mehr über Abstieg.