TGIM

von Thorsten Cöhring am 2. März 2013

Ein eminent wichtiger 1:0-Auswärtssieg in Frankfurt. Trotz Schiedsrichter Aytekin. Das ist eine Erwähnung wert. Zum ersten Mal in dieser Saison empfinde ich so etwas wie Sicherheit. 34 Punkte. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn wir den einen noch fehlenden Sieg zum endgültigen Klassenerhalt nicht mehr holen würden. Dann wäre das wichtigste Saisonziel bereits erreicht. TGIM – Thank God It’s March!

Irgendwie war mir schon im Januar klar, dass der Februar ziemlich grauenhaft werden könnte. Ich hatte mich geistig darauf vorbereitet, dass wir womöglich alle sechs Spiele verlieren. Am Ende waren es drei (sehr glückliche) Heimunentschieden und drei Auswärtsniederlagen. Verbunden mit dem Europapokal-Aus. Insgesamt ein Monat zum Vergessen.

Außer einer einzigen Tatsache: Amin Younes ist auf dem Sprung in die Stammelf. Das ist großartig! Ich hatte darauf schon ein halbes Jahr früher gehofft, aber am Ende setzt sich Qualität durch. Ob es zu einer großen Karriere reicht, wie vermutlich bei Marco Reus, oder ob er eines Tages in seiner Entwicklung stehen bleibt wie Marko Marin – das wird die Zukunft bringen. Es hängt nicht zuletzt davon ab, wie und von wem er beraten wird.

Übrigens: Sven Michel hat ähnlich hohes Entwicklungspotenzial wie Amin.

Es kommen jetzt die beiden Heimspiele gegen Bremen und Hannover. Danach werden wir hoffentlich die Antworten auf zwei Fragen haben:
1. Haben wir unser primäres Saisonziel endgültig erreicht?
2. Können wir noch sekundäre Saisonziele ins Auge fassen?

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