Zwei Mal im Kreis gedreht

von Thorsten Cöhring am 17. Dezember 2016

Sorry. Ich weiß nicht, was ich über diese „Null-Leistung“ von Borussia Mönchengladbach bei der heutigen 0:1-Niederlage in Augsburg schreiben soll. Mir fallen auch keine Adjektive mehr ein, die diese Armseligkeit beschreiben könnten. Meine Borussia bewegt sich momentan auf unterem Zweitliga-Niveau. Insofern, und das muss ich seit heute ehrlich eingestehen, wäre der dritte Abstieg aus der Bundesliga absolut verdient und folgerichtig. Ich traue dieser Mannschaft und diesem Trainer nichts mehr zu. Schon gar keinen Sieg am Dienstag gegen Wolfsburg.

Ich bin darüber wirklich schockiert, denn ich habe ähnliche Situationen in den vergangenen 20 Jahren mehrfach erlebt. Einige Male haben wir noch in letzter Sekunde den Hals aus der Schlinge gezogen, zuletzt 2011. Aber zwei Mal (1999 und 2007) gelang das nicht. Trotz eines nominell absolut konkurrenzfähigen Kaders.

Wir haben uns tatsächlich in sechs Jahren zwei Mal im Kreis gedreht. Wir sind dort wieder angekommen, wo uns Lucien Favre im Februar 2011 abgeholt und im September 2015 wieder verlassen hat. Und da, wo uns Andre Schubert im September 2015 abgeholt und (noch) nicht verlassen hat. Am fußballerischen Nullpunkt.

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