Der Brasilien-Effekt

Nach dem Bremen-Sieg wurde Borussia Mönchengladbach von den Medien gefeiert, in der Bandbreite zwischen überschwänglich und euphorisch. Der Sieg hatte selbstverständlich nichts mit der Tagesformschwäche des Gegners zu tun, sondern resultierte ausschließlich aus der großartigen Stärke der Fohlenelf. Nun, ich war in der vergangenen Woche gespannt, wie sich Borussia gegen Bayer Leverkusen aus der Affäre ziehen würde, also gegen eine Mannschaft, die meiner Meinung nach personell deutlich besser besetzt ist.

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Halloween im September

Traditionell verabschiedet mich meine Frau an Spieltagen mit dem Zuruf “Viel Spaß!”. Üblicherweise antworte ich mit einem kurzen “Danke!”. Gestern aber blieb ich in der Tür stehen, drehte mich um und sagte: “Gegen Frankfurt, Augsburg und Ingolstadt hat man keinen Spaß!”. Ja, so ist das gewöhnlich. Aber gestern war alles noch viel schlimmer. Nicht nur, dass ich keinen Spaß hatte. Es war ein Horror-Nachmittag. Grusel de luxe. Vorgezogener Halloween im September.

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Zwischen Freude und Erschütterung

Ein 2:2 beim FC Augsburg ist kein schlechtes Ergebnis. Schließlich haben wir gegen den FCA in den vergangenen Jahren immer schlecht ausgesehen, so dass sich die Fuggerstädter das Prädikat “Angstgegner” redlich verdient haben. Gleichwohl lässt einen auch dieses zweite Saisonspiel ziemlich ratlos zurück.

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Derbysiegerwoche

Manchmal macht es sogar richtig Spaß in Köln zu arbeiten. Zum Beispiel in der Woche nach dem Derbysieg. Da fällt einem erst richtig auf, wie leise kleinlaut tatsächlich ist. Keine Huldigungen, das ginge dann doch zu weit. Aber für unsereins die Gelegenheit, als erhabener rheinischer Fußballherrscher ein hübsches Quantum Trost ins deprimierte kölsche Volk zu kippen. Das macht ein gutes Gefühl. Und so könnte es eigentlich immer sein. Wir müssen öfter gegen den Effzeh spielen.

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