Wundertüten und Ketchup

“Werder ist eine Wundertüte”, sagte mir ein befreundeter Bremen-Fan vor dem Spiel am Freitagabend im Borussia-Park. Okay. Aber wenn Werder Bremen eine Wundertüte ist, was ist dann Borussia Mönchengladbach? Mittlerweile ist es völlig unmöglich, irgendwelche Prognosen zu stellen. Du kannst dich einfach nur überraschen lassen. Manchmal wunderst du dich. Und manchmal ist es schlicht und einfach wunderbar. So wie am Freitag.

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Hinrundenbilanz: Turbulente Achterbahnfahrt

Wie soll man diese Hinrunde 2015/16 aus Sicht von Borussia Mönchengladbach beschreiben? Eine Achterbahnfahrt mit drei Doppel-Loopings trifft es vielleicht am ehesten. Jedenfalls hatte ich mehrfach ein äußerst flaues Gefühl in der Magengegend. Und am Ende war ich froh, endlich am sicheren Ziel zu sein. Der Versuch einer Bestandsaufnahme.

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Von mir aus kann es so weitergehen

Tja, was ist so alles passiert während meiner Grippe? Wir haben gegen Manchester unglücklich 1:2 verloren, gegen Wolfsburg souverän 2:0 gewonnen und sind von einer beängstigenden Verletzungsseuche befallen worden. Die beste Nachricht gab es gestern Abend: Mit dem 1:5 (1:1)-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt feierte die Fohlenelf ihren vierten Bundesliga-Sieg hintereinander, setzte ihren Kurs der Konsolidierung fort und ist zunächst einmal der gröbsten Sorgen ledig.

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Exkurs: Gedanken zur Viereinhalb-Jahre-Ära

Max Eberl und Lucien Favre haben viereinhalb Jahre lang gemeinsam Borussia Mönchengladbach geprägt. Das ist in der ruhmreichen 115-jährigen Vereinsgeschichte ein eher überschaubarer Zeitraum, dennoch scheue ich mich nicht, von einer “Ära” zu sprechen. Von einem Tag auf den anderen trennten sich die Wege der beiden. Max Eberl verlängerte seinen Vertrag bis 2020 und Lucien Favre verschwand gleichsam über Nacht.

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Kein Lebenszeichen erkennbar

Dem 0:3 am Freitag gegen Hamburg folgte gestern ein 0:3 zum Champions-League-Auftakt in Sevilla. Es kommt eher selten vor, dass mir zu meiner Mannschaft nichts mehr einfällt. Ich freue mich, ich bin zufrieden, ich ärgere mich oder ich bin wütend. Nichts dergleichen. Ich bin schlicht und einfach schockiert. Nicht mehr und nicht weniger.

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Bilanz 2014/15: Eine Saison der Rekorde

Etwas Distanz kann nicht schaden bei der Bewertung der abgelaufenen Saison 2014/15. Deshalb erst jetzt meine zusammenfassende Bilanz.

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An Tagen wie diesem…

…wünscht man sich Unendlichkeit. Ja, Campino, du hast recht. Gestern war so ein Tag. Ein Tag der Freudentränen, der Gänsehaut und der Schauer auf dem Rücken. Der zementierte 3. Platz in der Saison 2014/15, verbunden mit dem Einzug in die Champions League, ist für Borussia Mönchengladbach so etwas wie der Olymp. Unsere Jungs recken keinen Pokal in die Höhe und dennoch sind sie Helden. Denn sie haben etwas geschafft, was viel großartiger und wichtiger ist, als für einen winzigen Moment einen mit Edelsteinen verzierten Blechbehälter in der Hand zu halten. Nämlich die Renaissance eines großen deutschen Traditionsvereines. Der VfL 1900 Borussia Mönchengladbach ist wieder da! In stolzer Blüte. Nur vier Jahre nachdem uns, klinisch für tot erklärt, plötzlich ein ebenso pfiffiger wie exzentrischer Schweizer aus dem Sarg gezerrt hat.

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Ein fast perfektes Auswärtsspiel

Zugegeben, Hannover 96 hatte gestern nicht seinen besten Tag erwischt. Vielleicht hatte das aber auch ganz einfach damit zu tun, dass die heimstarken Niedersachsen frühzeitig erkannten: An diesem herrlich warmen Samstag im Oktober gab es nichts zu holen. Gar nichts. Denn Borussia Mönchengladbach trumpfte auf wie eine Spitzenmannschaft. Und brachte sich endlich einmal nicht selbst um den Lohn der guten Arbeit.

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